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Neubau zweier Wohngebäude an der Gazertstraße, Hamburg-Harburg - 29 Wohneinheiten

Bauherr: SAGA_GWG_Siedlungs_Aktiengesellschaft 

Generalübernehmer:    KÖSTER GmbH

Freianlagenplanung:    Schoppe + Partner

Leistungsphasen:          2-9

BGF Neubau gesamt:   2.960 qm

Wohnfläche:                   1.880 qm

Baubeginn:                    12/2014

Fertigstellung:                vorauss. Anfang 2016

Gesamtkosten:               ca. 5 Mio. Euro

Die beiden Neubauten liegen an der Gazertstraße, Hamburg-Harburg, einer ruhigen Einbahnstraße gegenüber der TU Harburg. Die beiden 3-geschossigen Gebäude stehen senkrecht zur Straße und ergänzen die 2-3 geschossige Wohnbebauung aus den 50er Jahren. Ein besonderer Umstand des Grundstücks ist die Hanglage und der Niveauunterschied des Grundstücks zur Straße. Dadurch ergeben sich im Kellergeschoss zur Straße hin zusätzliche Nutzflächen. Der Freiraum zwischen den Neubauten wird als gemeinsamer Hof genutzt und korrespondiert mit dem begrünten Zugangsbereich zur TU.

 

Die Gebäude werden als Nachverdichtung auf der zentralen Freifläche der Bestandsanlage errichtet. Die Gemeinschaftsfläche zwischen den beiden Neubauten wird aus westlicher Richtung, sowie über die beiden hofseitigen Hauszugänge erschlossen. Auf Grund der Niveausituation ist diese allerdings nicht barrierefrei. Durch den Geländeverlauf wird der Hof über 3 Stufen erreicht. Über weitere Stufen gelangt man auf eine Rasenfläche auf der die bestehende Ulme integriert wird. Der Innenhof erhält durch die Anordnung von Staudenbeeten, Bänken und Kleinkinderspiel eine Aufenthaltsqualität mit privatem Charakter.

 

Der Wohnungsschlüssel mit 1 ½ bis 4 Zimmer-Wohnungen richtet sich nach den Anforderungen der IFB für den 1.Förderweg. Die barrierefreie Erschließung erfolgt nördlich und südlich der Neubauten direkt vom Fußweg der Straße aus, da die bestehende Zufahrtsrampe der Altbauten nicht barrierefrei ausgebildet ist.

 

Die Fassade ist als Lochfassade mit Wärmedämmverbundsystem (18 cm Wärmedämmstärke) und einem Wechsel von Putz und Verblend-Riemchen konzipiert. Dabei werden die Oberflächenmaterialien der übrigen Straßenbebauung berücksichtigt.

 

Der energetische Nachweis erfolgt gemäß KfW-70-Standard. Die Warmwasserbereitung erfolgt bivalent (Solarenergie und Gasbrennwerttherme) in einem zentralen Speicher. Das Warmwassersystem wird mit Zirkulation betrieben.

 

 

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