Umbau und Sanierung

Umbau und Sanierung

Um- und Ausbauten sowie Sanierungen in und an bestehenden Gebäuden erfordern immer vielfältige Betrachtungs- und Herangehensweisen.
Entscheidend für den Erfolg einer Maßnahme in diesem Bereich ist die genaue Recherche der Bausubstanz. Bewertet werden muß ebenfalls das Zusammenspiel der geplanten Nutzung mit den gegebenen Gebäude- und Baustoffeigenschaften.
Das Ziel einer jeden Sanierung oder des Um- und Ausbaus muß immer die bestmögliche Nutzung der vorhandenen Substanz für die neuen Anforderungen an des Bauwerks sein. Sinnvoll wird eine solche Maßnahme desto mehr, wenn auch bezüglich der Baukosten die Relationen von Aufwand und Nutzen  nicht außer Acht gelassen werden.
Historische Gebäude haben oft mehrere Jahrzehnte oder Jahrhunderte über ‘funktioniert’... es sollte bei unserer so modernen Technik auch möglich sein, diese Funktion weiter zu erhalten und zu erweitern.

 

umbau1.jpgSanierung und Umbau Wohn- und Geschäftshaus


Dieses heute als Wohn- und Geschäftshaus genutzte Gebäude hat eine lange und nicht immer ‘leichte’ Geschichte...  Zuletzt als Hotel/ Gaststätte genutzt, war die Bausubstanz nicht zuletzt durch versäumte Instandhaltungsmaßnahem vor der Sanierung 1996/1997 größtenteils in sehr schlechtem Zustand.

 

Das sanierte Gebäude vereint alte Bausubstanz mit den modernen Anforderungen an Wohnen und Arbeiten.
Der Baukörper wurde, da er sich im Sanierungsgebiet der Stadt Lübtheen befindet, unter Auflagen der Sanierungsträgers geplant und von dem Büroinhaber in den Leistungsphasen 5 bis 9 HOAI betreut.

 

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Umnutzung einer alten Scheune als Wohnhaus


Um- und Ausbauten haben Ihren besonderen Reiz für Bauherren, die vielfältig mit der Wohngegend und der Natur verbunden sind.
Das folgende Wohnhaus wurde aus einer fast verfallenen Fachwerkscheune hergerichtet und bietet heute ca. 220 m2 Wohnfläche mit dem üblichen Komfort.

 

umbau3.jpgDie Bebauung muß bei Nutzungsänderung den geltenden Vorschriften entsprechen

Das Gebäude, eines der ältesten Lübtheens, hatte im ‘Original’ ein für die Gegend typisches Reed- Dach. Durch die Umnutzung zu Wohnzwecken entfiel der Bestandsschutz, so daß die Forderungen des Brandschutzes gemäß Landesbauordnung (LBauO) angewandt werden mußten und eine sogenannte harte Bedachung ausgeführt wurde.
Fraglich bleibt, ob die Brandschutzanforderung nicht zu Gunsten der historischen Bausubstanz mit einer Ausnahme ausgekommen wäre, zumal es lediglich um wenige Zentimeter Abstand zur Nachbarbebauung ging.

 

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