Grünanlage Olbersweg in Hamburg-Altona / 2011

 

 

Bauherr                

Bezirksamt Hamburg-Altona

Fachamt für Management des öffentlichen Raumes

   
Auftrag

Konzeptplanung für den Elbuferweg bei Altona

Freianlagenplanung LP 1-6

 

in Zusammenarbeit mit:

Elisabeth Schuppler Freiraumplanung und Grafik

 


Unser Auftrag war die grundlegende Erneuerung dieser am steilen Elbhang gelegenen Grünfläche. Bisher im Stadtbild zwar wenig präsent bildet sie doch  den östlichen Abschluss des Elbuferwegs bei Altona. In diesen größeren Zusammenhang war der Entwurf schlüssig einzubinden.

 

Die mit einer großen, weißen Zick-Zack-Mauer terrassierte Platzanlage am Olbersweg stammt aus den 1960er Jahren. Mit einer ähnlichen, aber neuen Stützmauer und einer veränderten Höhenabwicklung gelang es, die Ebenen und Böschungen als betretbare Flächen besser zu nutzen. So konnte zum Beispiel die obere Promenade entsprechend ihrer eigentlichen Bedeutung als Teil des Elbuferwegs großzügig verbreitert werden.

 

Mit den Materialien und Elementen knüpften wir an die zeittypische Formensprache dieser „kleinen Schwester“ von Planten un Blomen an und platzierten große sternförmige Sitzelemente aus Beton auf der unteren Ebene.  In Pflastersteine eingebettete Leuchtkristalle speichern das Tageslicht und schimmern dann leicht in der Dämmerung.

 

Das ehemals große Elbpanorama wird von der neuen (und künftigen) Bebauung an der Hafenkante weitgehend verstellt. Um hier einen gewissen Ausgleich zu schaffen, wurde die volle Raumtiefe in der Längsachse des Parks wieder freigestellt: Die sichtverdeckenden Gebüsche in der Mitte der Fläche mussten weichen, andererseits wurde auf der Südseite der Fläche eine dichte, die Nachbargebäude abschirmende Gehölzkulisse gepflanzt.

 

Der Entwurf, der auch Ideen aus den vielen Bürgersteiggesprächen mit Parkbesuchern aufgriff, fand breite Zustimmung im Bezirk. Aus der Bürgerbeteiligung ging das Motto „Park der Stille“ hervor.

 

Veröffentlicht in:  "Hamburgs Grün zwischen Tradition und Trends", Hrsg. Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt,  April 2014.