Grundschule Hohe Landwehr in Hamburg-Hamm / 2012

 

 

Auftraggeber Finanzbehörde, Schulbau Hamburg
   
Auftrag

Freianlagenplanung LP 1-8 

 

in Zusammenarbeit mit

Elisabeth Schuppler Freiraumplanung und Grafik

   
Hochbau Dittert und Reumschüssel, Hamburg

 


Die Schule Hohe Landwehr ist eine Pavillonschule, wie sie in der Nachkriegszeit in Hamburg an vielen Standorten gebaut wurde: Man verwendete verschiedene Serienbautypen, so zum Beispiel den markanten Kreuzbau, und verband sie mit  überdachten Laubengängen. Wie bei vielen dieser  Schulen sind die Freiflächen auch hier großzügig bemessen, waren aber nach Jahrzehnten des intensiven Gebrauchs sehr erneuerungsbedürftig.

 

Mit einem bundesweiten Modellprojekt der ganzheitlich energetischen Sanierung wurde der erste, westliche Bauabschnitt initiiert. Nach Abriss der Laubengänge und eines Nebengebäudes konnte der alte Zugang zum Schulgelände nach Süden verlegt und damit ein neues, einladendes Entrée geschaffen werden. Breite Wegeachsen, deren schräger Zuschnitt die Gebäudegrundrisse spiegelt,  geben dem Ensemble jetzt mehr Klarheit und Orientierung. Das gestreifte Betonpflaster greift die dunklen Grautöne des Fassadenputzes auf. Es entstand ein sonniger, von Bäumen locker umstandener Pausenhof als Mittelpunkt des Schullebens. Ein Hingucker sind die farbigen Sitzelemente in Nierenform - rund und bunt im Stil der 50er Jahre.