Berufsschulzentrum Wilhelmsburg - 1. Rang im konkurrierenden Planverfahren / 2017

 

 

Auslober  
Schulbau Hamburg     
   
Im Team mit        Andreas Damm Landschaftsarchitekt
   
  2018 Auftrag zur Freianlagenplanung

Die drei Berufsschulen bilden einen Schulcampus mit einem gemeinschaftlich genutzten Schulhof. Nach Fertigstellung des neuen Mensa-Gebäudes soll dieser Schulhof als zentraler und verbindender Freiraum neu gestaltet werden.

 

Das Schulgelände ist auf der Ostseite städtebaulich gut definiert.  Für die Westseite wird als Pendant eine Baumkulisse vorgeschlagen, die die Rückseiten der Sporthallen überspielt. Die neuen Kommunikations- und Aktivitätszonen werden diesem in den Vormittagsstunden am besten besonnten Bereich zugeordnet. Niedrige Betonmauern wirken als architektonisches Rückgrat und dienen als Auflager für die quer zur Mauer stehenden großen Holzdecks.

 

Die Kugelrobinienreihen sind ein charakteristisches Element der Anlage aus den 1970er Jahren. Sie begleiten die künftige   Haupterschließung  von Nord nach Süd. Der zentrale Robinienhain wird als „Campus-Mitte“ und Aufenthaltsbereich besonders herausgestellt.

 

Der für das Gelände ebenfalls typische, rotbunte Klinker wird als einheitlicher und verbindender Belag beibehalten und nur an der Mensa-Terrasse durch dunkle Intarsienstreifen akzentuiert.

 

Der nördliche Eingang an der Dratelnstraße, die „Adresse“ des Schulzentrums, wird als offene Platzfläche konzipiert. Die von niedrigen Mauern umgebenen Bauminseln lockern die Fläche auf und dienen gleichzeitig der Abgrenzung zur neu ausgebauten Dratelnstraße.