Firmengeschichte

23. Juli 1909:

 

Fritz Heinrich Hack legt den Grundstein für das Straßenbauunternehmen Fritz Hack und mietet einen Lagerplatz in der Lengerckestraße in Hamburg Wandsbek.
Die Zeit des 1. Weltkrieges und der Weltwirtschaftskrise übersteht die Firma und kann schließlich 1927 einen eigenen Betriebsplatz in der Ferdinandstraße 3 in Hamburg Wandsbek erwerben. Ebenfalls im Jahre 1927 wird die erste Wasserleitung für die Wandsbeker Wasserwerke gelegt.


Die Familie wohnt nebenan in der Stormarner Straße 42. Im 2. Weltkrieg verliert die Familie Hack während eines Bombenangriffs 1943 ihren ganzen Besitz und lebt lange Zeit in ihren Bauwagen. In den Nachkriegsjahren expandiert das Unternehmen weiter. Das Geschäftsfeld des Unternehmens wird erweitert. Neben dem Straßenbau wird die Rohrleitungsbauabteilung aufgebaut. 1950 gründen 7 norddeutsche Firmen, unter ihnen die Firma Fritz Hack, den Rohrleitungsbauverband, um ein Qualifizierungsverfahren für Rohrleitungsunternehmen einzuführen.


Im Jahre 1952 werden die Räumlichkeiten in der Ferdinandstraße zu eng. Es wird das Grundstück in der Tonndorfer Hauptstr. 73 als neuer Standort gewählt und entsprechend ausgebaut.


1956 wurde in den Leistungsbereich der Firma Fritz Hack die Gasrohr- und Anfang der 1990er Jahre die Fernwärmerohrlegung für öffentliche Versorgungsunternehmen aufgenommen.


Nunmehr führt die 4. Generation der Familie den traditionsreichen Betrieb, in dem auch die Ehefrauen stets aktiv mitgewirkt haben. Im Jahre 2004 wird das Firmengrundstück an der Tonndorfer Hauptstraße verkauft und der Betrieb zieht mit dem Betriebshof und der Verwaltung nach Hamburg Rahlstedt in den neu errichteten Firmensitz.

 

Die Generationen:


Fritz Heinrich Hack (20.2.1870 - 14.11.1932)


war Polier und Schachtmeister bei der Hamburger Straßenbaufirma Amandus Kauffmann, bei der schon sein Vater Friedrich Hack tätig war. Er macht sich im preußischen Wandsbek selbständig und gründet seine Firma Fritz Hack am 23.7.1909.


Fritz Heinrich Hack war verheiratet mit Christiane Hack, geb. Timm (31.8.1872 - 3.10.1937), einer ehemaligen Plätterin, die auf dem Bauplatz ihres Mannes viele Jahre einen Kohlenhandel betrieb. Während der Soldatenzeit ihres Mannes im 1. Weltkrieg führt sie auch die Straßenbaufirma weiter. Das Ehepaar hatte zwölf Kinder.


Henry Hack (19.7.1902 - 7.8.1956)


Der viertälteste Sohn von Fritz und Christiane Hack, der seine Ausbildung bei der Straßenbaufirma W. & M. Wiede 1920 absolvierte, trat danach in die väterliche Firma ein, in der auch seine Brüder Johannes, Willy und Walter arbeiteten. 1927 erwarb er den Meistertitel. 1932, als sein Vater starb, übernimmt er die Firma und ebenso den Namen Fritz, was zu häufigen Verwechslungen führte.


Henry (Fritz) Hack war verheiratet mit Marie Hack, geb. Wollberg (22.11.1902 - 14.4.1993). Während ihr Mann im 2. Weltkrieg in Russland eingesetzt wurde, führt auch sie das Unternehmen in Hamburg fort. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor.


Henry Hack Jr. (*29.8.1927)


Der älteste Sohn von Henry und Marie Hack, der ein Ingenieurstudium absolvierte und 1958 die Meisterprüfung ablegte, war als Juniorchef seit 1948 in der Firma Hack tätig. Nach dem frühen Tod seines Vaters 1956 lag die Leitung des Unternehmens nun in seinen Händen. Er bekleidete zahlreiche Ehrenämter in seiner Branche.


Henry Hack ist verheiratet mit Edith Hack, geb. Denker (*22.6.1 930). Auch Edith Hack war im Unternehmen verantwortlich mit tätig. Das Ehepaar hat vier Kinder.


Joachim Henry Hack (* 11.3.1955)


Der zweitälteste Sohn von Henry und Edith Hack trat in die Fußstapfen seiner Vorväter und schloss seine Lehrzeit als Steinsetzer bei der Firma Amandus Kauffmann 1973 mit der Gesellenprüfung ab. Nach seinem Studium ist er als Diplom- und Schweißfachingenieur seit 1978 im Unternehmen tätig. Auch Joachim Hack bekleidet diverse Ehrenämter in der Innung und in den Berufsverbänden. Nachdem Henry Hack 1995 aus der Firmenleitung ausschied, führt Joachim Hack das Unternehmen allein.


Joachim Hack ist verheiratet mit Annegret Hack, geb. Dierk (*15.10.1959). Seit 1991 ist auch seine Frau als Diplom-Ingenieurin im Familienunternehmen tätig und für den kaufmännischen Bereich verantwortlich.

 

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