Kurzzeitpflege SGB XI §42

Eine kurzzeitige Unterbringung in einer stationären Einrichtung können pflegebedürftige Menschen in Anspruch nehmen, wenn die Pflege zu Hause vorübergehend nicht oder noch nicht möglich ist. Dies kann z. B. im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt oder in einer Krisensituation in Betracht kommen, wenn die Pflege zuhause gerade nicht möglich ist.

Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für die pflegerische und die medizinisch-pflegerische Versorgung sowie für die soziale Betreuung für maximal vier Wochen im Kalenderjahr ab 1. Januar 2015 bis zu einer Höhe von 1.612 Euro. Es ist möglich, den Betrag aus noch nicht verbrauchten Mitteln der Verhinderungspflege auf maximal 3.224 Euro pro Kalenderjahr zu erhöhen. Der Anspruch auf Kurzzeitpflege erhöht sich in diesem Fall auf längstens acht Wochen pro Kalenderjahr.

Umgekehrt kann der Höchstbetrag der Verhinderungspflege  von 1.612 Euro mithilfe der noch nicht in Anspruch genommenen Kurzzeitpflege erhöht werden. Das bedeutet, die Leistung kann um bis zu 806 Euro auf insgesamt bis zu 2.418 Euro im Kalenderjahr aufgestockt werden. Die Höchstdauer der Verhinderungspflegeleistung von sechs Wochen bleibt. Der in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf die Kurzzeitpflege angerechnet.

 

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