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Neujahrsgruß des Bezirksbürgermeisters Misburg-Anderten Klaus Dickneite


Verehrte Leserinnen und Leser, liebe Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks Misburg-Anderten, wieder ist ein ereignisreiches und zum Teil sehr erwartungsvolles Jahr vergangen. Ich möchte Rückblick halten über wichtige Ereignisse im Stadtbezirk und auch auf einige Hoffnungen und Wünsche für 2018 hinweisen.

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Mit großer Freude ist eine positive Entscheidung des Rates hervorzuheben.

In ihrer Stellungnahme gegenüber der Region hat sich die Stadt Hannover gegen die Verfüllung des Hafenbeckens ausgesprochen und sich so für den Erhalt der gewachsenen Naturlandschaft entschieden. Natürlich freuen sich sowohl die Mitglieder des Bezirksrats, die sich schon früh einstimmig gegen die Verfüllung ausgesprochen hatten, als auch Gruppen und Initiativen, die z.B. durch Demonstrationen und in Unterschriftenaktionen gegen eine Verfüllung protestierten. Sie sind dankbar für dieses Ergebnis und hoffen nun, dass die Region ebenso entscheidet.

Im vergangenen Jahr gab es viele Vereine, Unternehmen und Organisationen, die teilweise bemerkenswerte Jubiläen feiern konnten. Ich möchte allen danken, die zur Pflege und Belebung von Tradition beigetragen haben und so einen wichtigen Beitrag zum kulturellen und wirtschaftlichen Leben in unserem Stadtbezirk geleistet haben.
Natürlich wirkte sich auch das Wahljahr auf unseren Stadtbezirk aus mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen auf Bundes- und Landesebene. Ich denke, dass sich alle darüber freuen können, dass auf Landesebene schnell eine handlungsfähige Regierung gebildet werden konnte. Hoffen wir, dass auch auf Bundesebene bald eine Entscheidung gefunden wird.
Bemerkenswerte Veränderungen hat es auch im Bereich der Flüchtlingshilfe gegeben. So konnten im Frühjahr 2017 die ersten Flüchtlinge in die neue Unterkunft Kampstraße einziehen. Außerdem wurde das Flüchtlingsheim an der Höverschen Straße abgerissen und das Grundstück wieder dem Eigentümer übergeben. Als Ersatz entstand eine neue Unterkunft am Scheibenstandsweg. Die ersten Geflüchteten konnten noch vor Weihnachten in das neue Gebäude einziehen. Hier gilt es auch für die Zukunft, den Menschen des Freundeskreises in ihrem Bemühen um Förderung der neuen Gäste des Stadtteils zu unterstützen, aber auch an dieser Stelle ausdrücklich dafür zu danken.

Eine Vielzahl kostspieliger Vorhaben und Projekte stehen im Stadtbezirk an. Das Schwimmbad Misburg soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.  Wir alle hoffen, dass möglichst bald mit der Maßnahme begonnen wird. Auch das AMK-Haus Anderten soll abgerissen werden. An gleicher Stelle ist eine Mehrzweckhalle geplant. Sie soll einerseits den Raumbedarf der Sportvereine verbes-sern und gleichzeitig aber auch Raumangebote bieten für die Verbesserung des kulturellen Lebens im Stadtteil Anderten. Ein erstes positives Zeichen könnte eine Bürgerbeteiligung sein, um die Bedarfe der Vereine, Organisationen und Bürger/innen des Stadtteils herauszufinden.
Die Umsetzung dieses Projekts wird sicher noch einige Zeit dauern und so bleibt weiter in der Diskussion, die Duschen in der vorhandenen Sporthalle am Eisteichweg so auszustatten, dass sie den außerordentlich intensiven Bedarf der Sportvereine und der Schulen befriedigen können. Die vorhandenen fünf Duschplätze reichen dafür keinesfalls aus.
An dieser Stelle sei allen ehrenamtlichen Helfer/innen gedankt, die unter den bestehenden Bedingungen das lebendige sportliche Leben in unserem Stadtbezirk ermöglichen. Besonders dankenswert sind dabei die wachsenden Kontakte zu anderen sozialen oder kulturellen Einrichtungen wie z.B. Schulen, Alteneinrichtungen oder Flüchtlingsunterkünften. Den Sportler/innen wünsche ich weiterhin Freude daran, den Sport immer wieder neu zu beleben.
Erfreulich war, dass nun endlich mit der Sanierung der BMX-Bahn in Misburg begonnen werden konnte. Die Hoffnung ist groß, sie  zum Saisonbeginn 2018 wieder eröffnen zu können.

Misburg bekommt darüber hinaus ein neues Feuerwehrhaus und wenn alles gut klappt, kann die Ortsfeuerwehr Misburg ihr 120-jähriges Jubiläum im neuen Gebäude feiern.
Unter den Jubiläen des Jahres 2017 sticht das 50-jährige Jubiläum der AMK besonders heraus. Es wurde mit einem großen Fest, einem Winterball, gefeiert und erfreute sich großer Teilnahme. Noch mal herzlichen Glückwunsch und weiterhin erfolgreiche Vereinsarbeit.
Mit großem Bedauern mussten wir im letzten Jahr auf das beliebte Stadtteilfest in Misburg verzichten. Stattdessen gab es ein kleines Schützenfest und einen Schützenball als kleines Trostpflaster. So scheinen übrigens Bälle wieder beliebter zu werden, denn auch andere Vereine konnten sich zu ihren Bällen über volle Säle freuen.
Für viele Ereignisse wurde immer intensiver das Bürgerhaus Misburg genutzt und damit deutlich gemacht, wie wichtig und richtig die Entscheidung ist, das Bürgerhaus zu erhalten. Bleibt zu hoffen, das die notwendigen Sanierungsarbeiten auch bald erfolgen.
Bei der Sanierung des Misburger Rathauses scheint es auch Bewegung zu geben. Ein erster Schritt wird in der Sicherung des Feuerschutzes bestehen. Trotzdem hat die weitere Sanierung und Umplanung hohe Priorität. Dieses gilt in besonderer Weise für den Sanitärbereich der Misburger Polizei. Auch für das Rathaus wäre eine baldige Bürgerbeteiligung zur Feststellung der Bedarfe wünschenswert. Zwar setzt die Denkmalpflege Grenzen, doch sollte alles möglich gemacht werden, damit das Rathaus wieder Haus der Bürger und von diesen belebt wird.
Im Schulbereich hat es erfreulicherweise auch Bewegung gegeben. Im Schulzentrum Anderten wurde eine Mensa errichtet, die endlich eine Versorgung der Schüler/innen mit Mahlzeiten ermöglicht. Erfreulich auch die teilweise Umgestaltung des Schulhofes der Oberschule. Mit altersentsprechenden Freizeitgeräten entstand ein verbessertes Pausenangebot für die älteren Kinder, das sehr gut angenommen wird.

Trotzdem platzt das Schulzentrum in Anderten aus allen Nähten. Der Auszug der Kita wird den Raumbedarf der im Schulgebäude vorhandenen Schulzweige nicht decken. Eine bessere räumliche Versorgung für beide Schulzweige steht weiterhin aus.
Nach vielen Jahren Sanierungszeit konnte die Gemeinde St. Johannis gleich zwei Ereignisse feiern. Zum einen gab es eine neue Glocke, die in einem Festakt eingeweiht wurde. Zum anderen konnte zum 1. Advent die St. Johanniskirche nach langer Bauzeit wieder ihrer Bestimmung an die Gemeinde übergeben werden. Zu beiden Anlässen sei die Gemeinde noch mal herzlich beglückwünscht.
Auch die katholische Gemeinde St. Martin erlebte eine bedeutungsvolle Veränderung. So wurde Pater Paul feierlich verabschiedet. Ihm sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt für die enge Zusammenarbeit zwischen kirchlicher und kommunaler Gemeinde. In einem weiteren Gottesdienst wurde der neue Pfarrer Franz Kurth eingeführt. Ihm wünsche ich Gottes Segen für seine Arbeit und freue mich auch mit ihm auf eine gute Zusammenarbeit mit der kommunalen Gemeinde.
Unbefriedigend ist weiterhin die Wochenmarktsituation. In Anderten soll ein entsprechendes Angebot eingerichtet werden. Es bleibt zudem zu hoffen, dass im kommenden Jahr endlich In Misburg an der Endhaltestelle das öffentliche WC errichtet wird.
Auch im vergangenen Jahr hat es im Stadtbezirk immer wieder Gewalt und Verbrechen  gegeben. Das ist sehr bedauerlich und doch will ich an dieser Stelle den Mitarbeiter/innen und der Leitung der Polizeistation Misburg dafür danken, dass sie mit großem Einsatz und viel Präsenz dazu beitragen, dass wir trotz allem noch in einem sehr friedlichen Stadtteil wohnen können. Mit Bedauern wurde der Kontaktbeamte Reiner Ebeling in den Ruhestand verabschiedet. Allerdings freuen wir uns auch, gleich seinen Nachfolger Herrn Bell begrüßen zu dürfen. Ihm wünschen wir viel Erfolg in seiner neuen Aufgabe.
Es ist wichtig, auch in unserem Stadtbezirk darauf zu achten, dass Solidarität und gemeinschaftliches Verantwortlichkeitsgefühl erhalten bleiben. Achtsamer Umgang miteinander, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl sollten dazu beitragen, dass Gewalt und Hass keinen Raum und Nährboden bekommen.
Es ist immer wieder dankenswert, wie stark Handel und Gewerbe sich am Leben im Stadtbezirk beteiligen. Sei es beim Maifest oder anderen wichtigen Ereignissen im Stadtbezirk. Trotzdem braucht die wirtschaftliche Entwicklung im Stadtbezirk nach wie vor unbedingt verstärkte Aufmerksamkeit für einen kundenfreundlichen und lebendigen Einkaufs- und Wirtschaftsstandort. vgi und WAG sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt für die vielen Initiativen und Engagements zugunsten der lebendigen Gestaltung unseres Stadtbezirks.
Es gäbe noch eine Vielzahl von Ereignissen zu benennen, die einer Aufmerksamkeit Wert wären. Erlauben Sie mir aber an ein Ereignis zu erinnern, dass noch einmal in besonderer Weise die Verbundenheit des Stadtteils Anderten und des Stadtbezirks insgesamt zum ehemaligen Bürgermeister und Ratsvorsitzenden der Stadt Hannover und gebürtigen Anderter Bernd Strauch zum Ausdruck gebracht hat. Die Straßenbenennung eines Weges in Anderten mit seinem Namen ist  Erinnerung, Würdigung und Zeichen des Dankes für sein Wirken für seinen Stadtbezirk.
Im Namen des Bezirksrats aber auch ganz persönlich möchte ich allen danken, die sich mit ihrem Engagement in Beruf, Freizeit oder Ehrenamt für unseren Stadtbezirk eingesetzt haben und damit dazu beigetragen haben, dass innerer und äußerer Frieden in den persönlichen Begegnungen und in unserem Stadtbezirk erhalten bleiben.
So wünsche ich Ihnen zum einen, dass Ihnen viele persönliche Wünsche in Erfüllung gehen und es ein frohes, gesundes und erfolg-reiches Jahr 2018 für Sie wird. Für unseren Stadtbezirk wünsche ich, dass wir vieles von dem umsetzen können, was an wichtigen Maßnahmen ansteht und anderes intensiv weiterentwickelt wird zum Wohle unseres Stadtbezirks, aber vor allem zu Ihrem Wohle als Bürgerinnen und Bürger.
Mit den besten Wünschen grüßt Sie herzlich Ihr Bezirksbürgermeister
Klaus Dickneite

 

 

 

 

 

 

 

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