Körperpsychotherapie

Grundannahme der Körperpsychotherapie ist, dass Körper und Seele eine Einheit bilden und sich insofern psychische Störungen in irgendeiner Form im Körper widerspiegeln und umgekehrt. (siehe auch Wilhelm Reich, einer der Ur- Väter der Körperpsychotherapie)

 

Die körperlichen Entsprechungen für seelisches Leid können sich im Körper auf allen Ebenen manifestieren, auf der Ebene der Muskeln, der Knochen, im Bindegewebe, in den Faszien, auf der Haut und in den Organen.

 

Die körperlichen Störungen entstehen durch Blockierungen im Energiesystem:

nicht abgeschlossene emotionale Prozesse blockieren den Fluss der Energie im Körper, der Fluss der Körperflüssigkeiten wird beeinträchtigt, Bewegungen können nicht mehr frei ablaufen.

 

So hinterlassen emotionale Blockaden im Körper Stoffwechselrückstande, die durch die Behinderung des Energieflusses nicht abtransportiert werden können. Diese lassen auf Dauer Störungen auf körperlicher Ebene entstehen.

Wenn Ereignisse zum Zeitpunkt, an dem sie erlebt wurden nicht vollständig vom Organismus verarbeitet werden können, hinterlassen sie Spuren im Körper und in der Seele. Verspannungen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Beschwerden im Verdauungstrakt können dann verbunden mit Ängsten oder Depressionen auftreten.

 

So kann die Lösung körperlicher Verspannungen und Blockaden auch in der Psyche eine direkte lösende Wirkung haben,- auch ohne langwieriges Aufarbeiten der persönlichen Geschichte.

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